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Netzausbau in Deutschland: bald schnelles Internet für alle?

Highspeed Internet
Eine schnelle Anbindung an das Internet ist heute eigentlich Grundvoraussetzung - insbesondere Unternehmen sind auf hohe Bandbreiten angewiesen. Obwohl es sich um einen entscheidenden Standortfaktor handelt, hinkt Deutschland beim Breitbandausbau hinterher. Unter den Industrienationen wird gerade einmal Platz 17 erreicht. Vor allem im ländlichen Raum ist oft keine schnelle Datenleitung verfügbar. Verschläft Deutschland die Digitalisierung?

Was bringt das DigiNetz-Gesetz?

Die Bundesregierung hat Anfang 2016 das sogenannte "DigiNetz-Gesetz" verabschiedet. Kernpunkt des Gesetzes: bei Baustellen an Verkehrswegen müssen Glasfaserkabel mit verlegt werden, auch das erschließen von Neubaugebieten ist ohne die Verlegung der schnellen Datenleitungen nicht mehr zulässig. Dadurch soll der Plan der Regierung, bis 2018 alle Haushalte in Deutschland mit einer Bandbreite von mindestens 50 MBit/s zu versorgen. Außerdem werden Fördermittel für den Breitbandausbau in Deutschland gewährt, der zuständige Verkehrsminister Dobrindt versprach in einer Pressemitteilung vom März 2017 eine Verdoppelung der Förderung auf insgesamt rund 2,2 Milliarden Euro. Diese Forderungen sind notwendig, weil sich vor allem im ländlichen Raum ein teurer Leitungsausbau aus wirtschaftlichen Gründen kaum lohnt. Die Anzahl der zu versorgenden Haushalte und damit der zahlenden Kunden fällt dafür häufig zu gering aus.

Welchen Vorteil hat das Glasfasernetz?

Verschiedene Glasfaseranschlüsse übertragen die Daten weitaus schneller als konventionelle Kupferleitungen. Möglich wird dies, weil die Informationen in den Kabeln über Lichtwellen weitergeleitet werden. Neben der Kupferleitung (DSL) und der Glasfaserleitung (FTTH) steht auch die Kompromisslösung VDSL zur Verfügung, bei der nur ein Teil der Anschlussleitung in Glasfaser ausgeführt wird. Die Verfügbarkeit der Bandbreite lässt sich online bei den meisten Providern unverbindlich überprüfen. Dabei fallen die Unterschiede zumeist gering aus, weil die Mehrzahl der Anbieter auf dasselbe Netz zurückgreifen. Lediglich beim Internet via Kabelnetz wird eine andere Infrastruktur verwendet.

Geschwindigkeitsangaben nicht verbindlich

Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die Provider lediglich die maximal verfügbare Leistung angeben. Es kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass die Bandbreite auch tatsächlich später vom Kunden genutzt werden kann. Es handelt sich vielmehr um eine Schätzung, die letztlich auf die verwendete Leitungstechnologie zurückgeführt wird. In jedem Fall sollte die Verfügbarkeit aber vor Vertragsabschluss geprüft werden. Außerdem lässt sich beim Provider häufig erfragen, ob in absehbarer Zeit weitere Ausbaupläne bestehen.